Calmira ist in der Tat (soweit ich das beurteilen kann) die beste Oberfläche für Windows 3.1. Sie bildet die Features der Windows 4.x-Versionen in der 16Bit-Umgebung ab und das macht natürlich was her. Wie man sich denken kann, wird Windows damit wesentlich griffiger, denn Desktop-Symbole für Verknüpfungen und das Startmenü sind einfach schneller als der Programm-Manager.
Auch der etwas unflexible Dateimanager kann durch ein Tool arbeitslos gemacht werden, welches dem sog. "Explorer" von Windows 4.x nachempfunden ist und auch fast genauso funktioniert.

Die Systemvoraussetzungen zum Betrieb von Calmira sind denkbar bescheiden:
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Zum SeitenanfangDas Calmira-Programmpäckchen besteht nur aus einer Handvoll Dateien... die kommen einfach in ein gemeinsames Verzeichnis und man kann sofort starten. Wenn man geprüft hat, ob Calmira mit dem System richtig zusammenarbeitet, ersetzt man den Programm-Manager als "Shell" durch Calmira und kann ihn fortan vergessen. Die Gruppen des Programm-Managers werden in das Calmira-Startmenü importiert, so dass man weiterhin intuitiv Zugriff auf die gewohnten Programme hat. Das spätere Optimieren der Konfiguration - Ideen dazu stellen sich ganz von allein ein - ist ein Kinderspiel.
Ich will nicht verschweigen, dass es auch einen luxuriösen Weg zur Installation gibt. Man kann nämlich auch eine
CD bestellen, auf der sich ein komfortabler Setup-Assistent befindet, der nicht nur Calmira, sondern auch eine Menge Zusatztools bis hin zum Internet-Zugang einrichten kann.
Außerdem sind auf der CD einige wichtige System-Tools enthalten, allen voran das wirklich großartige "
All3D" von Andras Furrer. Wenn man Windows 3.1 benutzt, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass alle Dialoge das gediegene dreidimensionale Erscheinungsbild haben wie die von von Calmira.
Beispiel: Eine Messagebox von Notepad, einmal ohne und einmal mit All3D...

Zum SeitenanfangDer Umstieg von Calmira 3.021 oder 3.022 ist problemlos, aber ein paar Sachen muss man beachten.
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