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RS-EDWIN:

RS-EDWIN, das ist der "RailSim-EDitor für WINdows". Dieses Pro­gramm er­freu­te sich von 1996 bis immer­hin 2008 großer Be­liebt­heit.
In­zwi­schen ist die Zeit drüber hinweg­gegangen, weil der Eisen­bahn-Fahr­simu­lator "RailSim" von Jens Schubert (die Marke "RailSim" gehört inzwischen dem engli­schen Unter­nehmen SYSTRA) gegen seine Epi­gonen "Microsoft Train Simu­lator" und "ZuSi" praktisch keine Chance mehr hat.

Ich habe mich daher im April 2010 entschlossen, die Weiterentwicklung von RS-EDWIN und den Support für dieses Programm einzustellen.
Die Abbildung oben zeigt das Programmfenster in verkleinerter Ansicht. Es lässt sich auf vier verschiedene Größenstufen schalten.

Nur in der Vollversion - der Lok-Editor:

Die Registrierung von RS-Edwin ist kostenlos ... und sie eröffnet eine weitere tolle Mög­lich­keit, das gute alte RailSim von Jens Schubert inter­es­santer zu gestalten.

Mit dem Lok-Editor kann man die Eigenschaften der Triebfahrzeuge selbst festlegen. Neben­stehend ist der Haupt­dialog des Lok­editors (ver­klei­nert) abgebildet. Zur Bedeutung der einzelnen Elemente gibt es eine aus­führ­liche Hilfe.

Die Knöpfe für die fünf­zehn mög­li­chen Fen­ster­elemente der Füh­rer­stän­de ermög­lichen die detaillier­te Be­arbei­tung des Lok­führer-Arbeits­platzes.

Der Bearbeitungsstand lässt sich zwischendurch (siehe Abbildung) jeder­zeit in einer Vorschau anzeigen.

Man kann so recht intuitiv zu dem gewünsch­ten Ergeb­nis kommen; auch für diese Aktionen gibt es ausführ­liche Tips in der Hilfe zum Lokeditor.

Natürlich kann man auch jede Menge eigene Trieb­fahr­zeuge bauen und sogar die Loks aus der Ver­sion 2.8 nach Ver­sion 2.9 kon­ver­tieren.

Aus dem Nähkästchen geplaudert:
Als Jens Schubert seinerzeit die Lokdaten aus dem Fahr­pro­gramm aus­gekop­pelt und ver­selbstän­digt hat, ent­wickelte er natür­lich seinen eigenen Lok­editor (den er aber niemals ver­öf­fent­licht hat). Das war im Wesent­lichen ein Kommando­zeilen-Tool für die DOS-Umgebung... Als ich ihm dann meine im RS-Edwin enthaltene Version gegeben habe, hat er mir gesagt: "Ist ja toll, meinen eigenen Lokeditor verwende ich gar nicht mehr."

Download:

Da ich selbst gute, alte Software schätze und weiß, dass es immer noch einige RailSim-Nostalgiker gibt, lasse ich das Projekt aber auch nach dem Ende des Supports nicht ganz sterben. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, die letzte Version und einige Add-Ons herunterzuladen.

Das gesamte Installations-Paket !RSEDWIN.EXE enthält alles, was man zur Neuinstallation benötigt, einschließlich Hilfe und Handbuch.

Damit RS-EDWIN als Vollversion genutzt werden kann, müssen Anwendername und Registriernummer in den dafür vorgesehenen Programmdialog eingegeben werden. Ein frei verteilbarer Schlüssel ist in dem hier verfügbaren Archiv enthalten.

Eine Erweiterung zur Aufhübschung des Programmfensters gibt die Möglichkeit, verschiedene Hintergrundbilder in das Programmfenster einzubauen.

Hier gibt es eine Dokumentation über die Bedeutung der HL-Signale, wie sie bei der Deutschen Reichsbahn (DDR) üblich waren und in Ostdeutschland heute noch zu finden sind.

 
Einige Streckenbeispiele:
Gresum-Stambach

Die Strecke enthält unter Anderem eine Abzweigstelle, an der sich zwei zweigleisige Strecken trennen bzw vereinigen... hab eine Weile dran geschraubt, bis es alles funktioniert hat. Auch ein Anschlussgleis, das durch Weichen mit allen anderen Gleisen verbunden ist und trotzdem nicht befahren wird (weil es irgendwo in der Botanik endet), ist dabei.
Diese Beispielstrecke zeigt eine Menge von den Möglichkeiten, die man mit RS-EDWIN hat. Sie wurde mit RS-EDWIN erstellt, ausgeschmückt, gespiegelt, nachbearbeitet und konvertiert, ohne den Original-RailSim-Editor zu benutzen.

· Version 2.7, Richtung 1
· Version 2.7, Gegenrichtung
· Version 2.9, Richtung 1
· Version 2.9, Gegenrichtung
Sechsmal Bienenburg
Ein weiteres (Phantasie-)Streckenpaket (RS-Version 2.7) mit verschiedenen Beispielen für Abzweigstellen besteht aus den Strecken (und ihren Gegenrichtungen):
"Bienenburg - Abzweig Bornefeld - Krähenstein"
"Bienenburg - Abzweig Bornefeld - Markt Hagen - Abzweig Altenhagen - Bad Hannstadt"
"Bienenburg - Abzweig Bornefeld - Markt Hagen - Abzweig Altenhagen - Burg Hohenlohe"
AKN-Eisenbahn
Die AKN-Eisenbahn, welche mit ihrer Stammstrecke die Stadt Hamburg über Kaltenkirchen mit Neumünster verbindet und auch einige weitere Strecken in Schleswig-Holstein betreibt, ist eine der modernsten Privatbahnen Deutschlands. Weil ich viele Jahre in Kaltenkirchen gewohnt habe, ist sie mir irgendwie "ans Herz gewachsen", wie man so sagt. Daher habe ich sie als RailSim-Strecke nachgebaut. Die beiden Strecken (Hmb-Eidelstedt - Kaltenkirchen und zurück sowie Kaltenkirchen - Neumünster und zurück) zeichnen sich durch ein hohes Maß an Detailtreue aus. Gute Fahrt auf der AKN wünsche ich allen RailSim-Freunden.
· AKN-Nordabschnitt
Kaltenkirchen — Neumünster und die Gegenrichtung, beide für RailSim 2.80
· AKN-Südabschnitt
Hamburg-Eidelstedt — Kaltenkirchen und die Gegenrichtung, beide für RailSim 2.80.
Streckenbausteine
· Abzweig von 2-gleisiger Strecke auf ein Gleis nach links, mit Gleiswechsel.
Skizze (nicht maßstäblich):
 \ | |
  \| |
   | | <-- Abzw nach links
   |\| <-- Gleiswechsel nach links
   | | <-- Signal mit Anzeige der
   | |     Gleiswechselgeschwindigkeit
   | | <-- Vorsignal
Beim Abzweig nach links ist der Gleismittenabstand 5m (sonst 4m). Das sollte auch so bleiben, sonst wird das rechte Hauptgleis zum "Rasengleis". Die Besonderheit dieses Abzweiges ist, dass man nicht in ein Stumpfgleis fährt. (Baustein erstellt von Marko Günther)
· wie oben, aber Abzweig nach rechts
· Diese beiden Streckenbausteine für eine Abzweigstelle entsprechen den Streckenteilen, die in RS-EDWIN vorhanden sind (es wird ein teilweise eingleisiger Abschnitt in eine Hauptstrecke eingefädelt), nur sind sie hier spiegelverkehrt abgelegt, d.h. der eingleisige Zweig kommt von rechts auf die Hauptstrecke zu.
· Hier sind zwei weitere Streckenbausteine. Zwei zweigleisige Strecken werden zusammengeführt. Einmal kommen die zusätzlichen Gleise von links, einmal von rechts.
· Streckenbaustein von 2 km Länge.
Eigenschaften: Anfang und Ende zweigleisig, V-max = 160 km/h. Innerhalb des Bausteins ist eine Brücke mit einer Gleisbaustelle, wobei die Vmax auf 50 km/h beschränkt ist.
· Zwei Streckenbausteine, zweigleisige Strecke mit Bahnsteig jeweils auf nur einer Seite der Gleise. Also ein Durchgangsgleis und ein Bahnsteiggleis. Die Haltepunktkennung muss man bei Bedarf per DEBUG-Screen selbst einfügen. (von Marko Günther)
· Hier gibt es einen Baustein für einen Endbahnhof, in dem keine Züge rumstehen... einen kleinen Landbahnhof also.
· Die RS-EDWIN-Bausteine "WALD_1.BST" und "WALD_2.BST" sind zwei Varianten eines nebenbahntypischen Haltepunkts an einer Streckengabelung. Das Besondere an dieser Konstruktion ist, dass der Bahnsteig innerhalb des Weichenbereichs liegt, was bei Nebenstrecken von nicht bundeseigenen Eisenbahnen früherer Jahre eine durchaus übliche Erscheinungsform gewesen ist.
· wie oben, nur kommt jetzt das Abzweiggleis von links !
Diese Fassung wurde erstellt von Jörg Petri.
· Dies ist ein Abschnitt einer zweigleisigen Strecke, in dem eine Weichenverbindung jeden auf dem rechten Gleis fahrenden Zug nach links leitet.
· Dies ist ein Abschnitt einer zweigleisigen Strecke, in dem eine Weichenverbindung jeden auf dem linken Gleis fahrenden Zug nach rechts leitet.
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