1.1. Aufruf dieser Funktion:
1.1.1 Beim Erstellen einer neuen Strecke:
Sobald die Strecke mit der Vollendung des Startbahnhofs komplett und prinzipiell befahrbar ist, kann die grafische Bearbeitung über den Menüeintrag ‘Datei / Grafischer Editor / Starten’ eingeleitet werden.1.1.2 Zum Bearbeiten einer bestehenden Strecke:
Es stehen mehrere Einstiege zur Verfügung:
- ‘Datei / Öffnen’
- ‘Datei / Verzeichnis’ *)
oder über das Kontext-Menü, welches auf einen Rechtsklick oder Druck auf die <AltGr>-Taste hin erscheint. Hier finden sich die äquivalenten Einträge
- Strecke bearbeiten
- Verzeichnis. *)
Für ganz Flinke gibt es die Möglichkeit, über die Tastenkombination <Strg>+<S> einzusteigen, ohne ein Menü benutzen zu müssen. Hier bekommt man direkten Zugriff auf die Streckenliste des zuletzt benutzten Verzeichnisses.
__________________________________________________________________
*) vorausgesetzt, der Zugriff auf die ‘Letzten Verzeichnisse’ ist im Setup-Menü
aktiviert worden.
1.2. Beendigung dieser Funktion:
Gleichgültig, welchen Weg man zum Öffnen des Grafischen Editors eingeschlagen hat, die Beendigung erfolgt immer über die Betätigung der <ESC>-Taste oder über den Menü-Eintrag ‘Datei / Grafischer Editor / Beenden’.

1.3. Das Menü ‘Bearbeiten’
Baumbestand verdichten
Entlang der gesamten Strecke wird überall dort, wo kein Baum steht, nach Zufall die Zahl der Bäume neu bestimmt. Das Ergebnis kann sein:
- Baum links
- Baum rechts
- Bäume links und rechts
- kein Baum.
Pfeiftafeln setzen
Die gesamte Strecke wird durchsucht, ob sich Tunnel finden lassen. Fünfzig Meter vor jedem Tunnelmund wird eine Pfeiftafel aufgestellt, falls dort alle nachfolgend aufgezählten Bedingungen erfüllt sind:
- es ist keine Haltepunkt- oder Langsamfahrtafel vorhanden
- hier ist kein Bahnhof oder Haltepunkt
- Gleise 3 oder 4 sind nicht vorhanden
- die Vmax beträgt nicht mehr als 160 km/h
Haltepunkttafeln setzen
Es erscheint ein Eingabefeld, mit dem sich der Abstand der Tafeln zum Haltepunkt bestimmen lässt. Der Abstand wird zum regulären Bahnsteigbeginn gemessen, also auf den Punkt 150 m vor ‘H1’ bezogen. In Weichenbereichen wird das Aufstellen der Tafeln unterdrückt. Haltepunkttafeln werden nur vor "echten" Haltepunkten aufgestellt. Die RailSim-typischen "Bahnhöfe" mit nur zwei Gleisen und ohne Weichen (und ohne Einfahrtsignal) werden nicht als Haltepunkte klassifiziert. Hier muss man bei Bedarf die Hp-Tafeln einzeln setzen (Taste ‘H’).
Kilometertafeln setzen
- automatisch
Die Tafeln werden synchron zur Streckenkilometrierung errichtet. Wo bereits andere Tafeln stehen, werden die Kilometertafeln unterdrückt.
- nach Positionsvorwahl
Es kann der Ort für die erste aufzustellende Tafel frei bestimmt werden, und man kann festlegen, dass die Tafeln Kilometerwerte anzeigen, die nicht synchron zur Streckenkilometrierung sind. Es kann auch bestimmt werden, dass die Zählung rückwärts erfolgt. Wird beim Rückwärtszählen die Null erreicht, so setzt die Zählung sich automatisch vorwärtszählend fort.
Profimodus
In allen Bahnhöfen und Haltepunkten werden die auf den Bahnsteigen stehenden Tafeln abgeräumt, mit einer Ausnahme: Die Bahnhofsnamentafel 50 m vor ‘H1’ bleibt erhalten. An den Positionen der Tafeln werden Lampenmaste aufgestellt, sofern sich der Bahnsteigabschnitt nicht innerhalb eines Tunnels oder einer Bahnhofshalle befindet. Für diese Lampenmaste werden die Vorsignalmaste von RailSim missbraucht. Dies bringt es mit sich, dass der Profimodus nur mit dem H/V-Signalsystem kompatibel ist und daher auf KS- oder HL-Strecken nicht angewendet werden kann. Ansonsten stünde in den Bahnhöfen alle 50 m ein untätiger Vorsignal-Wiederholer herum. Es hat daher auch keinen Sinn, das Signalsystem nachträglich zu verändern, falls man die Strecke bereits in den Profi-Modus überführt hat.
Teilstrecke
Die beiden Funktionen dieses Menüeintrages stehen nur an der jeweiligen Bahnhofsposition ‘H3’ zur Verfügung ! Bei dieser Gelegenheit - weil es grad zum Thema passt - ein Hinweis: Jede Strecke darf nur einen Startbahnhof und nur einen Endbahnhof haben. Das klingt ja auch ganz vernünftig, oder ? Tatsächlich ist es natürlich technisch möglich, diese Weisheit außer acht zu lassen. Dann gibt es aber Probleme mit dem Fahrprogramm ! RS-EDWIN achtet bei den meisten Operationen auf dieses Erfordernis, so auch beim Erzeugen von Teilstrecken. Wenn man aber "zu Fuß" versucht, Teilstrecken zu bilden, indem man einfach einen beliebigen Bahnhof oder Haltepunkt mit der Endbahnhofs-Kennung versieht, dann wird es daneben gehen ! Also bitte: Keine Experimente auf diese Art !Nun zu den Einzelheiten:
- vom Startbahnhof bis hierher
Der Bahnhof an der aktuellen Position wird zum Endbahnhof umgebaut. Außerdem werden alle bisher hinter dieser Position noch vorhandenen Bahnhöfe "entwidmet". Das heißt, sie verlieren ihre Kennung und den Typmerker. (Näheres zu diesen Begriffen in Tz. 1.6).
Bevor man diese Arbeit durchführt, sollte man sich vergewissern, dass der Bahnhof an der richtigen Position (100 m hinter ‘H4’) ein Ausfahrtsignal und - natürlich - auch ein Einfahrtsignal besitzt.- von hierher bis zum Endbahnhof
Der Bahnhof an der aktuellen Position wird zum Startbahnhof gemacht und mitsamt dem ganzen Rest der Strecke an den Dateianfang verschoben. Auch hier gilt: Das Ausfahrtsignal des neuen Startbahnhofs sollte vor dem Umbau bereits stehen.
Mit der Verschiebung des Dateiinhalts werden auch die Abschnittsnamen und -kürzel neu geordnet. Dabei kann es passieren, dass sie sich relativ zur Bahnhofslage geringfügig verschieben. Das liegt daran, dass sie immer für starre Fünfhundertmeterabschnitte definiert sind und der neue Startbahnhof eine andere relative Position zu diesem Raster haben kann als er sie an seiner bisherigen Position innerhalb des Streckenverlaufs besaß.
Startbahnhof/Endbahnhof umbauen
Original-RailSim-Bahnhöfe am Beginn und Ende der Strecke haben immer vier Gleise. Wenn man das ändern will, können über diese Funktion die Zweiggleise nach Wahl entfernt werden. Diese Funktion greift weitgehender in die innere Struktur der Bahnhöfe ein als man im Editor sehen kann... man sollte daher keine weiteren Veränderungen an den Gleisen, Bahnsteigen, Signalen, Kennungen und Typmerkern (zu diesen Begriffen siehe Tz. 1.6: Debug-Screen) dieser Bahnhöfe vornehmen.
Hauptgleise einrichten
Ein Wunsch vieler Anwender ist es, Streckenabschnitte auch eingleisig gestalten zu können. Das ging bisher nur mit dem RailSim-Editor oder über die RS-EDWIN-Funktion "Abschnitt einfügen".
Nun hat RS-EDWIN auch eine eigene Funktion zum Entfernen jeweils eines der beiden Streckengleise und - natürlich - auch zur Wiederherstellung des zweigleisigen Normalzustandes. Wie bei RS-EDWIN üblich, spekuliert das Programm nicht, was der Anwender sich möglicherweise gedacht haben könnte, sondern tut genau das, was man ihm sagt. Wird also z.B. Gleis 1 entfernt "von 0,20 bis 0,30 km", so scheint es von 0,15 bis 0,35 zu fehlen.... das liegt an der Vektorgrafik.
Merke:
Ein Gleis wird nur gezeichnet, wenn es an zwei benachbarten Punkten (die jeweils das Ende eines Fünfzigmeterabschnitts darstellen) vorhanden ist.
Endet oder beginnt der neue eingleisige Abschnitt innerhalb eines Weichen- oder Bahnhofsbereichs, so muss man Lage und Eigenschaften der möglicherweise verbleibenden Gleis-Stummel überprüfen.
Abschnitt kopieren
Der Grafische Editor von RS-EDWIN unterstützt keine Zwischenablagefunktionen. Die von Windows bekannten Tastenkombinationen <Strg>+<C>, <Strg>+<X> und <Strg>+<V> kann man im Grafischen Editor nicht benutzen. Vor <Strg>+<C> muss man sich sogar hüten, denn wenn das Hauptfenster von RS-EDWIN den Fokus hat, führt diese Tastenkombination zum Aufhängen des Programms. Das lässt sich leider zur Zeit nicht ändern. (Natürlich kann man die Zwischenablage uneingeschränkt nutzen, um Werte zwischen den Edit-Feldern der Dialogboxen von RS-EDWIN auszutauschen.)
Als Ersatz für diese Einschränkung gibt es die Möglichkeit, Streckenabschnitte in Dateien zu kopieren um sie dann wieder in die Strecke (oder eine andere) einzufügen.
Sofern diese Abschnitte nur vorübergehend benötigt werden, bietet sich das Speichern in den 9 möglichen "Reserve"-Dateien an. Damit man die Abschnitte wiedererkennen kann, ist es möglich ihnen Namen zu geben. Dabei ist man nicht an die Beschränkungen gebunden, die man bei Dateinamen beachten muss.
Abschnitt einfügen
Das Einfügen von Abschnitten in die Strecke erfolgt immer im "Überschreibmodus". Denn die Länge der RailSim-Streckendateien ist immer gleich, egal wie viele Kilometer man tatsächlich nutzt. Ließe man den Einfügemodus zu, so würde sich die Streckendatei verlängern und es müssten aufwendige Sicherheitsmechanismen entwickelt werden, um das Format der Streckendatei zu sichern bzw. zu restaurieren, also ist das einfach nicht vorgesehen.
Was kann man einfügen ?Andere Dateien werden in der Auswahlliste für die Einfügefunktion nicht angezeigt. Falls man sich nicht auf die Reserve-Dateien beschränken will (was man der Übersichtlichkeit halber selbst so bestimmen kann), muss man über den Menü-Eintrag ‘Setup / Grafischer Editor...’ das Submenü ‘freies Einfügen’ aktivieren.
- Reserve-Dateien
- Standard-Streckenteile, die von RS-EDWIN zum Erstellen neuer Strecken benutzt werden (11.BIN bis 72.BIN)
- Bausteine, die im *.BST-Format erzeugt wurden.
Um zu prüfen, welche Reservedateien zur Verfügung stehen, kann man sich ihre Bezeichnungen zusammen mit ihren Dateinamen anzeigen lassen, wenn man im Hilfe-Menü den Eintrag ‘Reserve-Dateien ?’ anwählt.
Man kann sich frei entscheiden, ob man aus dem gewählten Abschnitt alle Elemente übernehmen oder sich auf Gleise resp. Gleise und Signale beschränken will. Letzteres ist besonders dann zu empfehlen, wenn man z.B. mal eine gewagte Bahnhofseinfahrt oder -ausfahrt in einen anderen Bahnhof einbauen möchte, der aber in einer ganz anderen geografischen Formation liegt oder eine andere Gleisbogenlage oder andere Geschwindigkeiten aufweist.
Baustein definieren ...
Über diese Funktion kann man einzelne der gespeicherten Reserve-Dateien in Bausteine umwandeln, falls man sich entscheidet, sie doch länger aufzubewahren und ggf. später mal zu verwenden - oder auch an andere Anwender weiterzugeben. Hierbei ist man in der Wahl des Dateinamens frei, die Endung ‘BST’ muss man aber beibehalten.
RS-EDWIN unterstützt keine langen Dateinamen, egal in welcher Windows-Umgebung er betrieben wird.
... und Baustein erzeugen
Anstatt einen Abschnitt erst als Reserve-Datei zu speichern und ihn später in einen Baustein zu verwandeln, kann man ihn auch gleich als ‘*.BST’ speichern. Im Inhalt unterscheiden sich die Bausteine nicht von den Reserve-Dateien, man kann ihnen allerdings keine freien Namen zuweisen, sondern muss die Information soweit möglich im Dateinamen unterbringen, wobei man an das Kurzformat ("8.3") gebunden ist.

1.4. Das Menü ‘Weiteres’
Geografische Daten
In der RailSim-Streckendatei kann auch gespeichert werden, in welcher Himmelsrichtung der Zug den Startbahnhof verlassen soll und auf welcher Höhenlage über Normalnull sich der tiefstgelegene Punkt der Strecke befindet. Hierfür sind die Werte 0 bis 359 Grad sowie 0 bis 1999 Meter denkbar.
In RS-EDWIN lassen sich diese Werte nur eingeschränkt erzeugen. Es sind nur Richtungsschritte von 22,5 Grad möglich und die Höhenlagen (in Meter) müssen durch 50 teilbar sein.
Wem dies nicht genügt, der kann sich mit einem Trick behelfen. Hierzu muss man sich an folgende Anleitung halten:So. Alles erledigt. Klingt ein wenig umständlich, ist aber logisch, oder ? Übrigens: die ‘*.GEO’-Dateien dürfen auch nachträglich umbenannt werden, wenn man die Endung beibehält, also z.B. "WALDBAHN.GEO" oder "HEN_WUEN.GEO" oder was weiß ich. Auch so werden sie beim Import gefunden.
- Mit dem RailSim-Editor im RS-EDWIN-Verzeichnis eine leere Strecke erzeugen und
- mit <Umschalt>+<F2> die geografischen Daten nach Wunsch eingeben, dann
- die Strecke speichern.
- Diese neue Strecke mit RS-EDWIN öffnen,
- mittels TAB-Taste (oder über den Menüeintrag) den Dialog für die geografischen Daten aufrufen und
- den Export-Knopf drücken um die geografischen Daten der Strecke in einer ‘*.GEO’-Datei zu speichern. Diese Datei erhält standardmäßig den Dateinamen der Strecke mit der Endung ‘*.GEO’, also RSRWY2xx.GEO. Man kann einen freien Namen wählen, muss allerdings die Endung ‘GEO’ beibehalten.
- Diese Strecke schließen und diejenige öffnen, in welche die GEO-Daten eingebaut werden sollen,
- TAB drücken und dann den Import-Knopf.
- Strecke schließen.
Sie müssen allerdings im RS-EDWIN-Verzeichnis stehen.
Gleislagedaten
Die echten Tüftler unter den Gleisbauern benutzen den Debug-Screen, um die abenteuerlichsten Gleisverwerfungen zu schmieden... dabei ist es eine ganz schöne Kopfarbeit, sich die Lage der Gleise nach den im Debug-Screen angezeigten Hex-Werten bildlich vorzustellen. Und es kann auch mal ganz schön daneben gehen... im tatsächlichen Sinne. Denn wenn man sich plötzlich wundert, warum der Zug das Gleis verlässt und seine Fahrt auf der Böschung oder im Schotterbett fortsetzt, hat man sicher was übersehen... Eine Hilfe beim Analysieren der Gründe für etwaige Entgleisungen kann diese Funktion bieten, mit der die Gleislagedaten in eine Textdatei geschrieben werden können. Am besten man probiert es mal aus. Die "rückwärts"-Anordnung ist in vielen Fällen anschaulicher, weil man im Editorfenster ja auch die Strecke von unten nach oben "liest".

1.5. Das Detail-Menü
Dies ist das mächtigste Werkzeug des grafischen Editors... neben der Tastatur, mit der sich viele Aktionen schneller durchführen lassen. Soviele Tasten, wie man sie für alle Funktionen des Detail-Menüs bräuchte, stehen allerdings gar nicht zur Verfügung... zur Zeit hat das Menü immerhin 109 Einträge (Donnerwetter... hätt ich gar nicht gedacht). Wie man bereits bemerkt haben wird, öffnet sich dieses PopUp-Menü bei einem Druck auf die <AltGr>-Taste oder mit einem rechten Mausklick in das RS-EDWIN-Fenster. Zur Funktionsweise der einzelnen Aktionen muss man wohl nicht viel erzählen, denn beim Ausprobieren wird man merken, was passiert. Soweit die Aktionen auch per Tastatur ausgeführt werden können, finden sich Kurzbeschreibungen im Hilfekapitel "Tastenbelegung des grafischen Editors" und weiter unten in diesem Handbuch (Tz. 1.7) denn die Aktionen laufen mit den Tastaturbefehlen weitgehend synchron. Einige Funktionen will ich kurz erläutern:
Häuser an der Strecke:
Hier gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen der RailSim-Version 2.90 einerseits und den früheren Fassungen andererseits.
bis 2.80:
Die Darstellung von Häusern durch das Fahrprogramm ist mit dem Vorhandensein von Bahnsteigen fest verschweißt. Also werden Häuser nur im Bahnhofsbereich (und eine gewisse Strecke vorher und hinterher) angezeigt. An der freien Strecke gibt es daher eigentlich keine Häuser. Sie lassen sich jedenfalls mit dem Original-RailSim-Editor nicht erzeugen. RS-EDWIN bedient sich hier eines kleinen Kunstgriffes. Wer einen "behausten" Abschnitt mal mit dem Debug-Screen duchsieht, wird eigenwillige Eintragungen bei den Gleislage-Bytes erkennen. Klartext: In diesen Abschnitten fährt man auf den Zweiggleisen, nicht auf den Hauptgleisen... obwohl man das beim Fahren zunächst nicht merkt. Außer man benutzt einen Triebwagen mit Neigetechnik. Dann hat man schlechte Karten. Denn in den Zweiggleisen gilt die Vmax-Erhöhung um 30% nicht. Wenn man den Fahrplan einhalten will, riskiert man also zwangsläufig die Entgleisung des Zuges ! Auch wenn man bis ca. 1 km vor solchen Abschnitten Signale aufstellt, bekommt man Signalbilder angezeigt, die auf den Gleiswechsel aufmerksam machen, der ja eigentlich gar keiner ist...
2.90:
Jetzt gibt es für die Häuser ein eigenes Merkmal. Es ist in der ersten Stelle des Bytes abgelegt, welches für die Anzeige der Bahnsteige zuständig ist. Die Bahnsteigdarstellung selbst wird nur noch durch die zweite Stelle dieses Bytes gesteuert. Die signifikanten Werte stehen weiter unten unter Tz. 1.6.
Achtung: Man wird vielleicht schon bemerkt haben, dass das Fahrprogramm sich nicht immer an die Vorgaben hält, die man macht. Wenn wider Erwarten keine Häuser auftauchen, obwohl man welche aufgestellt hat, dann hilft nur eines: dicker auftragen !
Zu diesem Thema hat sich Thomas Gabler einige weiterführende Gedanken gemacht; die Ergebnisse seiner Entdeckungen sind in die RS-EDWIN-Version 2.12.t eingeflossen.
Kurz: Es wird nur dann während der Fahrt ein Haus angezeigt, wenn sich genau 500 m vor der aktuellen Position ebenfalls ein Haus befindet !
Es gibt daher jetzt den Menüeintrag "Datei | Häuser-'Bug'". Hier kann man mit "Bereinigen" dafür sorgen, dass die zusätzlichen Häuser (500 m vor jedem bereits vorhandenen) aufgestellt werden. Dabei wird eine Sicherheitskopie der Streckendatei (RSRWY29n.DAT) als RSRWY29n.BUG angelegt. Mit "Wiederherstellen" kann man den Schritt rückgängig machen. Will man die "Bereinigen"-Funktion mehrfach nacheinander anwenden, so gibt es einen Warnhinweis, aber man kann das tun. Auf die Dauer führt das zum Bebauungszustand "Manhattan"... Und mit "Wiederherstellen" kann man nur den jeweils letzten Schritt ungeschehen machen !
Der Indikator:
Unterhalb des "Lichtsignals" für die "Auto-Schritt"-Funktion erscheint ein Haus-Symbol, wenn im aktuellen Abschnitt ein Haus verankert ist. Bei Strecken des 2.7er Formats erscheint dieser Indikator nur an den Ankerpunkten auf freier Strecke ! Die Häuser im Bahnhofsbereich sind ja sowieso mit Sicherheit da. Bei 2.90er Strecken erscheint der Indikator auch innerhalb des Bahnhofsbereichs, falls man hier tatsächlich Häuser aufgestellt hat. Denn automatisch gibt’s die nicht mehr !
Zusätzliches Bahnsteigelement:
Auf Wunsch kann der Bahnsteig vorn und/oder hinten um je ein Element (also um 50 m) verlängert werden. Dabei wird (sofern sich der Abschnitt nicht in einem Tunnel befindet) erforderlichenfalls ein Laternenmast aufgestellt. Da dies in Wirklichkeit ein Signalmast ist, der zu unerwünschten Effekten führen kann, sollte diese Modifkation nur auf elektrifizierte Strecken angewendet werden, die darüberhinaus auch noch auf H/V-Signale eingerichtet sind. Das zusätzliche Bahnsteigelement kann mit demselben Menüeintrag auch wieder entfernt werden.
Bahnhofshalle:
Das ist eigentlich nichts Besonderes... nur ein Tunnel ohne Tunnelmund. Sowas kann man natürlich nur mit RS-EDWIN anstellen...
Kurven ändern:
Die Wahl "frei...", mit der ein beliebiger Krümmungsgrad gewählt werden kann, ist mit Vorsicht zu genießen... Bei zu engen Kurven besteht Entgleisungsgefahr. Auf die Hinweise von Marko Günther und Joachim Schmid im Anhang C weise ich hin.
Gleislage ändern:
Zur Erstellung eingleisiger Streckenabschnitte oder zur Wiederherstellung des zweigleisigen Normalzustandes bitte das Menü "Bearbeiten | Hauptgleise einrichten" benutzen.
Signale:
Es handelt sich bei RailSim (DB/DR) begrifflich immer um Haupt- und Vorsignale, ganz gleich welches Erscheinungsbild sie haben (H/V, KS, HL).
Das Aufstellen dieser Signale mit RS-EDWIN ist kein wirkliches Problem... aber auch hier muss man wissen, was man tut. Was zu diesem Thema im RailSim-Handbuch steht, setze ich als bekannt voraus.
Wenn man den Signaldialog aufgerufen hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ist an der aktuellen Position bereits ein Signal vorhanden, so bietet EDWIN nur an, dieses zu entfernen. Halbwegs logisch.
Was nicht geht, wäre z.B. an der Position eines Hauptsignals nachträglich ein Vorsignal anzubringen (oder umgekehrt); hierfür müsste man schon den Debug-Screen bemühen.

1.6. Der Debug-Screen
Für das Streckenformat 2.7:
Für das Streckenformat 2.9:
Was soll das ?
Es kann vorkommen, dass man in der Strecke irgendwo ein unerwünschtes Element vorfindet, das mit RS-EDWIN nicht auf herkömmliche Weise bzw. nicht ohne Einfluss auf andere Elemente entfernt werden kann. Hierfür ist der Debug-Screen das richtige Werkzeug.
Auf einen Anwenderwunsch hin habe ich eine Möglichkeit eingebaut, dass man bei Stecken des 2.9er Formats das Erscheinungsbild des Debug-Screens frei wählen kann.
Was zu beachten ist:
Man sollte sich das RS-EDWIN-Fenster und den Debug-Screen so auf dem Bildschirm anordnen, dass sie sich nicht überlagern. Am besten ist es, mit der <F12>-Taste auch noch dafür zu sorgen, dass kein anderes Fenster sich nach vorn drängeln kann.
Funktionsweise:
Der Debug-Screen kann über den Menüeintrag ‘Setup | Debug-Screen’ (oder mit den Tasten ‘D’ und <ESC>) während der Arbeit mit dem grafischen Editor jederzeit ein- und ausgeschaltet werden. Wird der grafische Editor per Menü verlassen, beendet sich der Debug-Screen automatisch. In diesem Fall wird er auch beim erneuten Aufruf des grafischen Editors programmgesteuert wieder geöffnet.
Der Debug-Screen wartet während der Arbeit mit dem Grafischen Editor genauso geduldig auf die Eingaben des Anwenders, wie es das Hauptfenster und andere Dialoge auch tun. Nur: er muss nicht geschlossen werden, wenn Eingaben (sei es per Tastatur oder über das Detailmenü bzw. auch über die Menüzeile des Hauptfensters) in das Hauptfenster erfolgen sollen.
Der Debug-Screen aktualisiert sich selbsttätig unmittelbar nach dem Hauptfenster, d.h. jede Eingabe findet hier ihren Niederschlag. Eingaben, die in die einzelnen Editierfelder des Debug-Screens erfolgen, werden jedoch nur dann an das Hauptfenster weitergereicht, wenn der "OK"-Knopf des Debug-Screens gedrückt wird !
Wirkung:
Die eingegebenen Werte werden beim Druck auf den "OK"-Knopf des Debug-Screens an das Hauptfenster geschickt und in die zur Bearbeitung geöffnete Strecke eingemeißelt. Auch hier gibt es keine "Undo"-Funktion ! Die Verarbeitung erfolgt immer genau an der Stelle, die in der Titelleiste des Debug-Screens angegeben wird. Also stets an genau einem Punkt der Strecke, niemals über einen längeren Abschnitt hinweg.
Werte in der Titelleiste des Debug-Screens:
Die Angabe erfolgt in km bezogen auf die Strecken-Kilometrierung und in Bytes zum Vergleich mit einem etwa verwendeten Hex-Editor.
Die einzelnen Werte in den Editierfeldern:
Grundsätzliches: Die Werte sind meist sedezimal (oder auch hexadezimal) in Bytelänge, das bedeutet, dass Werte stets zweistellig mit dem Zahlenraum von 00 bis FF anzugeben sind. Viele Felder reagieren aber auch nur auf die Werte 00 und 01 und interpretieren andere Eintragungen möglicherweise nicht in der erwünschten Form. Bei der Sedezimal-Arithmetik mit Bytelänge entsprechen die Werte FF, FE, FD.... usw. den rechnerischen Werten der negativen Zahlen -1, -2, -3 usw.
Die Erläuterungen beziehen sich zunächst auf den Debug-Screen für das Streckenformat 2.7, Abweichungen, die beim Streckenformat 2.9 zu beachten sind, habe ich in roter Schrift vermerkt. (In den EDWIN-Versionen vor 2.12.m ist nur die alte Form des Debug-Screens vorhanden.)Kurve:Weitere Funktionen:
Werte von 01 bis 0D sind Rechtskurven, F3 bis FF Linkskurven.
F3 und 0D bezeichnen die stärkste zulässige Krümmung, jedenfalls nach den RailSim-Konventionen. Marko Günther hat inzwischen herausgefunden, dass auch stärkere Krümmungen durchaus denkbar sind. Auf den Anhang C weise ich hin.
Beim Fahren ist die stärkste zulässige Krümmung in jedem Fall von der Vmax abhängig ! Entgleisungsgefahr !
Beim Streckenformat 2.9 sind die Kurvenwerte im Klartext einzutragen, also statt "FD" einfach "-3".
Steigung:
Werte von 01 aufwärts bedeuten Steigungen in , Werte von FF abwärts entsprechende Gefälle. RailSim sieht nur Neigungen bis 24 vor, RS-EDWIN ist da freizügiger. Bis 55 sind mir bisher keine Probleme bekannt geworden, darüber hinaus hab ich es nicht probiert.
Die Eintragung erfolgt bei 2.9er Strecken jetzt im Klartext, Werte in Promille - wie gehabt.
Element/ Bhf.-Kennung:
Die rechte Stelle der Zahl hat folgende Werte:
1 an der H3-Position des Startbahnhofs,
9 an der H3-Position des Endbahnhofs,
2 an der H3-Position jedes anderen Bahnhofs, aber nicht bei Überholungsbahnhöfen.
Die linke Stelle bezeichnet das Element, das an dieser Position dargestellt wird:
1 Baum rechts
2 Baum links
3 Baum rechts und links
4 Bahnübergang
5 Brücke
6 Tunnelmund
7 Tunnel
8 Tunnelende (unsichtbar)
(9 - F nicht belegt)
Für diese Eintragungen gibt es jetzt zwei Auswahllisten, man muss sich die gültigen Werte daher nicht mehr merken... Die Auswahlliste für die Bahnhofskennung ist nur verfügbar, wenn an der aktuellen Position das Flag für Bahnhof oder Haltepunkt gesetzt bzw. im Debug-Screen bereits markiert ist.
V-max
Der erste Wert ist die Streckenhöchstgeschwindigkeit, der zweite die Vmax für den Abzweig.
Jetzt sind beide Felder bezeichnet: "Vmax"/"Vabz".
Böschung
die Zehnerstelle bezeichnet die linke, die Einerstelle die rechte Böschung. Die Werte werden dezimal interpretiert, also sind nur jeweils 0 bis 9 möglich. Falsche Eingaben werden von RS-EDWIN zurückgewiesen.
Es gibt jetzt getrennte Eingabefelder für links und rechts.
Signal
Vier Werte sind von Bedeutung:
1) Hauptsignal vorhanden (00 oder 01)
2) Vorsignal(wiederholer) vorhanden (00 oder 01)
3) Abstand dieses Vorsignal(wiederholer)s zum dazugehörenden Hauptsignal, angegeben im sedezimalen Wert der Anzahl der Fünfzigmeterschritte.
4) Wert 01 = Hauptsignalmast / Wert 02 = Vorsignal- oder Kombimast (Der Vorsignalmast dient auch als Laternenmast bei Strecken im Profi-Modus.)
Der Signaltyp ist anzukreuzen, der richtige Mast wird programmgesteuert ausgewählt. Es ist auch möglich, nur einen Mast aufzustellen, der bei Strecken im Profi-Modus als Laternenmast auf den Bahnsteigen benötigt wird.
Mit "Abstand" ist der Abstand von dem an dieser Stelle befindlichen Vorsignal zum dazugehörigen Hauptsignal (in Metern) gemeint.
Z-Tfl
Zusatztafel (Gleiswechselanzeiger, Beschleunigungspfeil)
Wert 00: fehlt
Wert 01: vorhanden
Zs3-V
hier ist eine gelbe Leuchtanzeige für die zu erwartende Vmax vorhanden. (Diese Anzeige ist nur am (Vor-)Signalstandort sinnvoll.)
Wert 00: fehlt
Wert 01: vorhanden
Zs3
hier ist eine weiße Leuchtanzeige für die ab hier geltende Vmax vorhanden. (Diese Anzeige ist nur am Signalstandort sinnvoll.)
Wert 00: fehlt
Wert 01: vorhanden
Für die drei letztgenannten Möglichkeiten sind jetzt Checkboxen zum Ankreuzen da..
Bstg
- RailSim bis Version 2.80/2.80a
Wert 00 oder 01
hier beginnt ein 50 m langes Bahnsteigelement
- RailSim ab Version 2.86/2.90
x0 = kein Bahnsteigelement
x1 = hier beginnt ein 50 m langes Bahnsteigelement
0x = kein Haus auf beiden Seiten der Gleistrasse
1x = ein Haus links der Gleistrasse
2x = ein Haus rechts der Gleistrasse
3x = je ein Haus auf beiden Seiten der Gleistrasse
Auch für Bahnsteige und Häuser sind jetzt Checkboxen zum Ankreuzen da.
Bf/Hp
In diesen beiden Feldern befindet sich der Merker für den Typ des Halts. Wird hier 01-00 eingetragen, so bezeichnet dies die Position H3 des Bahnhofs, bei 00-01 die des Haltepunkts. Nur einer der beiden Werte darf eingetragen werden.
Auch dies wird jetzt über Checkboxen ausgewählt, natürlich kann nur eine von beiden am selben Ort markiert werden.
Aufpassen: Es hat kleinen Sinn, diese Bahnhofsmerker in kurzen Abständen zu setzen ! (RS bis 2.80: mindestens 1 km, RS 2.90: 800 m)
Tafel
Fünf Werte sind von Bedeutung:
1) Tafel vorhanden (00 oder 01)
2) Länge der Eintragung, die auf der Tafel stehen soll, (01 bis 03)
3-5) Inhalt der Eintragung in den Sedezimalwerten aus der ASCII-Tabelle
Besonderheit: Bei den Lf-Tafeln ist die Länge der Eintragung um ein Zeichen kleiner als im 2. Feld angegeben, der Wert aus Feld 3 bezeichnet die Art der Tafel: ‘FB’ = Vmax-Tafel (weiß), ‘FD’ = Ankündigungstafel (gelb).
LZB/Indusi
der erste Wert zeigt an, ob hier die LZB aktiv sein soll (00 oder 01), der zweite ist unbeachtlich (wird vom Fahrprogramm selbständig verwaltet)
Es gibt nur noch eine Checkbox für LZB, das Indusi-Feld wird nicht benötigt.
EG
Lage des Empfangsgebäudes (links/rechts). Hieran besser nicht "herumspielen", sonst steht das Haus zur Hälfte auf der linken und zu anderen Hälfte auf der rechten Seite (Die Werte an ‘H1’ und 50 m vor ‘H1’ müssen gleich sein).
Die Lage wird anhand zweier Radiobuttons festgelegt. Die Knöpfe sind nur an der Bahnhofsposition "H1" verfügbar.
Gleis vorhd.
zeigt an, ob an dieser Position ein Gleis gezeichnet werden soll.
Achtung: Das Gleis wird nur gezeichnet, wenn der Merker an zwei benachbarten Positionen (also im Abstand von 50 m) gesetzt ist ! (Wert 00=kein Gleis, 01=Gleis hier)
Das Vorhandensein der Gleise wird wiederum durch Checkboxen festgelegt. Die Anordnung der vier Editierfelder bezeichnet das Vorhandensein der Gleise entsprechend ihrer Normalanordnung: Zweiggleis links, Hauptgl. links, Hauptgl. rechts, Zweiggl. rechts. Die logische Anordnung ist in Weichenbereichen anders...
Kurzer Ausflug in die Philosophie der Gleislagen:
Die Gleise haben bestimmte Charakteristiken, die es zu beachten gilt. Z.B. können Züge mit Neigetechnik in den Hauptgleisen 30% schneller fahren, als die Signale und Lf-Tafeln es angeben. In den Nebengleisen gilt dies nicht.
Bei Weichen bzw. Gleisverzweigungen kann ein Zug, der auf Gleis 1 unterwegs ist, jede Weiche ausnutzen, die ihn nach Gleis 3 oder 4 führt, er fährt aber niemals direkt nach Gleis 2 (und umgekehrt). Gleichermaßen gilt: Kommt er von Gleis 3, so kann er seine Fahrt an der nächstbesten Weiche (oder wo immer Gleis 3 enden mag) auf Gleis 1 oder 2 fortsetzen, aber niemals auf Gleis 4 (und umgekehrt).
Wäre schön, wenn das alles wäre, was es zu beachten gilt. Ist es aber nicht:Und das Missliche hieran ist: Er wählt das bevorzugte Gleis, das ihm für den Wechsel vorgegeben ist, unter bestimmten Umständen auch dann aus, wenn es gar nicht vorhanden ist ! Er findet es dann einfach auf Position "0", also mitten im Schotter. Es sei denn, man hätte eine andere Position definiert....
- Kommt ein Zug auf Gleis 1 an und endet Gleis 1 irgendwo, so wird er seine Fahrt mit einiger Sicherheit auf Gleis 4 und eher nur zufällig auf Gleis 3 fortsetzen.
- Kommt ein Zug auf Gleis 2 an und endet Gleis 2 irgendwo, so wird er seine Fahrt mit einiger Sicherheit auf Gleis 3 und eher nur zufällig auf Gleis 4 fortsetzen.
- Kommt ein Zug auf Gleis 3 an und endet Gleis 3 irgendwo, so wird er seine Fahrt mit einiger Sicherheit auf Gleis 1 und eher nur zufällig auf Gleis 2 fortsetzen.
- Kommt ein Zug auf Gleis 4 an und endet Gleis 4 irgendwo, so wird er seine Fahrt mit einiger Sicherheit auf Gleis 2 und eher nur zufällig auf Gleis 1 fortsetzen.
Gleislage
In derselben Reihenfolge wie bei "Gleis vorhanden" wird hier die Lage in bezug auf die "Null-Linie" der Gleistrasse angegeben. Dabei sind Werte von 01 bis ... 20*) für die Lage rechts von der Mitte und Werte von FF abwärts für Linkslage signifikant.
Wie wir schon ahnten.... auch hier werden die Werte jetzt im Klartext eingetragen. Positive Werte für Rechtslage, negative für links.
*) Bei elektrifizierten Strecken sollte man auf der freien Strecke nicht über 20 Meter und in Bahnhöfen nicht über 10 Meter von der Null-Lage abweichen. Auch bei nicht elektrifizierten Strecken können zu hohe Werte (über 24 ?) zu Problemen führen (Blackout).
Tips zu einigen Besonderheiten, die es beim Verlegen der Gleise zu beachten gilt, habe ich im Anhang E zusammengestellt.
Die Knöpfe "Kopieren/Einfügen"
Es wird der Datenbestand des mittleren sichtbaren 50m-Abschnitts in eine temporäre Datei geschrieben bzw. der so gespeicherte Abschnitt an der aktuellen Position (im Überschreibmodus) eingefügt. Besonders praktisch in Zusammenhang mit der Autoschritt-Funktion...

1.7. Die Tastaturfunktionen
Die Tastatur ist das schnellste Werkzeug des grafischen Editors... man kann die Arbeit auf die Dauer erheblich beschleunigen, wenn man sich die wichtigsten Funktionen einprägt... aber alle sind auch über die Menüs (besonders das Detail-Menü) zu erreichen.
In der deutschen Version von RS-EDWIN entsprechen die Tasten, die direkt zu einer Aktion führen, in den meisten Fällen auch den Hotkeys des Detail-Menüs, das erleichtert es, sich die Tasten zu merken... wenn man erstmal angefangen hat, die Finger auf der Tastatur zu lassen und die Maus zu vergessen. Denn auf die Dauer ist man per Tastatur einfach schneller am Ziel.
Eine Übersicht über die Funktionen des grafischen Editors in alphabetischer Sortierung nach Themen ist im Anhang als Tabelle beigefügt. Dort sind die jeweils zu wählenden Menüeinträge und die Tastaturbelegung gleichermaßen aufgeführt.
